CFD

Trading mit CFD auf Indizes

CFD (Contract for Difference) sind nahezu perfekt für das Traden mit Börsenindizes. Es sind sehr einfache Instrumente, da sie für Jedermann verständlich sind.

Warum sind CFD beliebt?

Kleines Format. CFD unterscheiden sich von Broker zu Broker. Der Spread (in Punkten oder Pips ausgedrückt) und der Wert eines Punktes (oder die Tick Value) können variieren. Die meisten Broker bieten CFD an, welche kleiner sind als Futures. Ein leichtverständliches System ist das des CFD-Borkers WH SelfInvest, in welchem ein Indexpunkt genau einem Euro entspricht. Zum Beispiel beim CFD auf den DAX-Index. Der Index notiert bei ungefähr 11.000 Punkten. Man kauft 1 DAX-CFD. Der Index steigt auf 11.101 Punkte. Man hat nun 1 € gewonnen. Mit dem kleinen Format des CFD ist das Risiko somit stark begrenzt. Wenn der Trader z. B. 1 DAX-CFD bei einem Stand von 11.000 Punkten kauft und der Markt dann um 2% fällt, dann beträgt sein Verlust trotz des großen Einbruchs lediglich 220 €.

Kleines Konto. Durch das kleine Format der CFD und die geringe Marge, die von den Brokern verlangt wird, kann man bereits mit einer Minimaleinlage von 2500 € CFD handeln. Aber Achtung: Bitte keinen zu großen Hebel einsetzen! Der Trader selbst bestimmt die Hebelwirkung, die zum Einsatz kommen soll. Der CFD auf den DAX ist 11.000 wert (1 Punkt entspricht 1 €). Der Trader mit einer Kontogröße von 11.000 €, der zudem nur einen DAX-CFD kauft, benutzt also logischerweise überhaupt keinen Hebeleffekt. Der Anleger, der bereits zwei CFD kauft, erzielt folglich eine Hebelwirkung von 2 gegenüber 1. Für Swing-Trading Positionen, die einige Tage lang (also auch über Nacht) gehalten werden, ist dies bereits ausreichend. Wir lernen, dass es weitaus besser ist, sein Konto etwas mehr zu kapitalisieren, als mit einer zu großen Hebelwirkung zu handeln.

Keinen optionalen Charakter. Im Gegensatz zu Optionen oder Indexzertifikate gibt es bei den CFD keinen Wertverlust auf der Zeitachse. Des Weiteren muss man sich nicht auf die Suche nach dem korrekten Strike-Preis (Preis des Ausübens der Option) machen. Ein CFD auf einen Cash-Marketindex kann fortlaufend in Position gehalten werden.

24-Stunden Handel. Einige wenige CFD Broker notieren ihre Cash-Indizes rund um die Uhr. Kurse werden also selbst dann gestellt, wenn die Börsen geschlossen sind, z. B. nachts. Dies hat zwei  Vorteile: Erstens können Positionen auf europäische Indizes nach Handelsschluss in Amerika eingenommen werden. Der Trader muss also nicht bis zum nächsten Morgen warten. Zweitens, läuft der Trader nicht mehr Gefahr, von einem Eröffnungsgap überrascht zu werden. Hat er eine Stopp Order im Markt, so wird diese also nachts bei dem angegebenen Preis ausgeführt und nicht erst am nächsten Morgen am unteren Ende des Gaps. Ein negatives Gap bedeutet eine Markteröffnung unterhalb des vorabendlichen Schlusskurses.

Große Auswahl. Es existieren CFD auf fast alle wichtigen Börsenindizes. Selbst asiatische Indizes wie z. B. aus Japan, China, Indien, Hong Kong oder Korea können problemlos gehandelt werden.

Long & short.  Jeder CFD kann sowohl long gekauft als auch short (leer)verkauft werden. Der Anleger profitiert somit sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen.

Im Vergleich zum reinen Futures-Handel liegen die Transaktionsgebühren für CFD etwas höher. Die Spreads bei Futures sind zudem immer etwas geringer. Futures oder Terminkontrakte werden durch die jeweiligen elektronischen Terminbörsen, wie z. B. durch die Eurex in Frankfurt ausgegeben und sind überall identisch. CFD werden durch den jeweiligen Broker ausgegeben und können sich folglich in ihren Parametern unterscheiden.

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