Börsenindizes

Wozu dient ein Börsenindex?

Die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes kann man problemlos am Index seiner Börse ablesen. Es gibt aber auch spezielle Indizes, welche die wirtschaftliche Entwicklung eines Industriesektors wie z. B. des Bankwesens oder des Automobilsektors wiederspiegeln.

Was ist ein Börsenindex?

Bei einem Börsenindex handelt es sich um einen gewichteten Mittelwert einer bestimmten Anzahl von Aktien, respektive der Aktienkurse – je größer das Unternehmen, desto größer seine Gewichtung. Der französische CAC-Index besteht zum Beispiel aus 40 Aktien. Der deutsche DAX 30 Index besteht hingegen – wie die Bezecihnung bereits aussagt - aus 30 Unternehmen. Der AEX ist der Börsenindex der Niederlande und besteht aus 25 Unternehmen.

Der Wert eines Index wird in Punkten ausgedrückt. Der Niederländische AEX-Index wurde zum Beispiel am 3. Januar 1983 mit einem Basiswert von 45 Punkten gestartet. Der heutige Index-Wert beträgt 420 Punkte. Dies bedeutet also, dass sich die Börsenwerte der 25 grössten Unternehmen der Niederlande seit 1983 verzehnfacht haben.

Unten sehen Sie verschiedene Indizes mit Ihrer Performance auf Tagesbasis. Daneben sehen Sie die Spalte „Up/Down 2,5 %“

  • Dunkelrot: Prozentsatz der Aktien, die seit gestern mehr als 2,5 % verloren haben.
  • Hellrot: Prozentsatz der Aktien, die seit gestern zwischen 0 und 2,5 % verloren haben.
  • Dunkelgrün: Prozentsatz der Aktien, die seit gestern mehr als 2,5 % zugelegt haben.
  • Hellgrün: Prozentsatz der Aktien, die seit gestern zwischen 0 und 2,5 % zugelegt haben.

Trading mit Börsenindizes

Für aktive Anleger sind Indizes sehr gut geeignet. Einzele Aktien aus der Börse auswählen ist nicht einfach. Diese machen z. B. bei schlechten Ergebnissen oder anderen Rückschlägen zudem unvorhersehbare Sprünge. Börsenindizes sind dagegen Mittelwerte von 30 oder mehr Aktienkursen eines Landes oder eines Sektors. Es treten also weniger unvorhersehbare Richtungsänderungen auf. Ausserdem ist es für den Trader einfacher, sich eine eigene Meinung zur Entwicklung z. B. eines DAX Index als zu einer einzelnen Aktie aus dem DAX 30 zu bilden. Selbst professionelle Börsenanaysten können dabei Fehler machen, wie die Beispiele Enron oder Parmalat gezeigt haben.

 

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